Kontext - Auf dem Grundstück einer ehemaligen BGS-Kaserne soll das Zentrum der Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften der TU Braunschweig entstehen. Die geplante Zentralbibliothek soll sich als Sonderbau positionieren und die Buchbestände der einzelnen Institute aufnehmen und bündeln.

Konzept - Der Städtebau greift die vorhandene Struktur auf und erfährt eine Ausformulierung der Achsen Ost/West – Freiraum und Nord/Süd - Bebauung. Das zentrale Erschließungsband durchläuft den Campus, daran angeschlossen sind alle Hauptzugänge der einzelnen Gebäude. Am Schnittpunkt dieser beiden Achsen befinden sich der Campusplatz und der Bibliotheksneubau als herausragende Orte.

Gebäudestruktur - Der einfache Gebäudekubus über 3 Geschosse wird durch zwei eingeschnittene Innenhöfe „grüne Lungen“ gegliedert. Die innere Organisation wir durch sich wiederholende Haupt- Nebenachsen strukturiert. Die Fassade des Gebäudes ist zugleich visuelle und funktionale Schnittstelle zwischen dem gebündelten Wissen und der Außenwelt. Auf ihr bildet sich ein abstrakter Code ab. Dieses Kryptogramm steht als Geheimschrift für den Wissensspeicher und gilt als Herausforderung für die Studenten sich diesem forschend anzunähern.

Konstruktion - Das Gebäude spannt sich über ein wirtschaftliches Stützenraster 8,20 x 8,20 m. Die zweischalige Fassade besteht aus einer äußeren Schicht, weiß geätztes Glas (Code) und der inneren Schicht aus Isolierglas. Zwischen den Ebenen ist der Sonnenschutz aus textilen Stoffen vorgesehen, im Grundton hell ist farblich ebenfalls der Code aufgedruckt. Somit ergibt sich je nach Tageszeit, Wetter, Nutzer eine veränderte Fassade bzw. veränderter Code. Insgesamt ist eine natürliche Belichtung und Belüftung gewährleistet.Darmawan mit Henchion Reuter Architekten

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Bauvorhaben

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb für HRA

Projektname

Zentrale Hochschulbibliothek, „Campus Nord“, TU Braunschweig

Bauherr Staatliches Baumanagement BS 11
Typologie Sonderbau, Forschung und Lehre
Ort Braunschweig
Nutzfläche 5.000 qm
Zeitraum 2001
Kooperation Darmawan mit Henchion Reuter Architekten
 
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